Hauskredit
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Die Haushaltspauschale ist Teil der Bonitätsprüfung bei Banken und ist abhängig von der Personenzahl eines Haushaltes und den daraus resultierenden Ausgaben.

Als grober Richtwert gibt die Haushaltspauschale Aufschluss über die Kosten für die Haushaltsführung. Sie dient den Banken als Kriterium für die Vergabe von Krediten und ist ein Mittel zur Bonitätsprüfung.

Mit Hilfe der Haushaltspauschale errechnet die Bank, ob der Kreditnehmer die monatlichen Raten zahlen kann.

Was ist die Haushaltspauschale?

Die Haushaltspauschale bekommt vor allem Bedeutung, wenn man eine Immobilie kaufen oder bauen möchte und dafür eine Baufinanzierung benötigt.

Als ein Richtwert wird die Haushaltspauschale genutzt, durch welchen die ungefähr anfallenden Kosten der Haushaltsführung des Kreditnehmers und seiner Familie ermittelt werden.

Durch die zusätzliche Errechnung der Einnahmen versucht die Bank festzustellen, bis zu welcher Höhe die Kreditraten vom Schuldner noch bedient werden können und ob dies für die Tilgung des Kredits ausreicht.

Berechnung der Haushaltspauschale

Die Haushaltspauschale soll möglichst alle Kosten beinhalten, die zur Führung eines Haushaltes notwendig sind. Eine solche Berechnung mit einem Haushaltsrechner kann nur einen annähernden Betrag als Ergebnis haben.

Die Pauschale wird aus folgenden Ausgaben errechnet:

Die Banken setzen jeweils eigene Pauschalbeträge als Mindestsätze fest, abhängig von der Personenzahl im Haushalt. Kinder werden zusätzlich mit einem Betrag eingerechnet.

Haushaltspauschale und ihr Einfluss auf die Kreditvergabe

Wer sich eine Immobilie kaufen oder bauen möchte und dafür einen Baukredit oder ein Hypothekendarlehen braucht, der sollte vor dem Gespräch mit seiner Bank einmal selbst durchrechnen, welches finanzielle Polster ihm nach Abzug sämtlicher Ausgaben pro Monat noch bleibt. Zudem ist es ratsam, sich über die von der Bank festgelegten Haushaltspauschalen zu informieren. Sie sind zwar Mindestsätze und dienen lediglich als Richtschnur. Dennoch schauen die Banken auf diesen Wert.

Die Pauschale gibt Auskunft über die Lebenshaltungskosten einer Person oder Familie. Sind diese Kosten so hoch, dass vom Gehalt nichts oder nur wenig übrig bleibt, kann auch eine unbefristete und gut bezahlte Stellung die Banken meist nicht dazu verleiten, einen Kredit zu gewähren.

Wenn also nach Abzug aller Kosten für die Haushaltsführung nur sehr wenig finanzieller Spielraum bleibt, dann ist das Risiko groß, dass die Bank den Kreditantrag ablehnt. Man kann natürlich versuchen, nachzuweisen, dass man die Pauschale erreicht, dafür sind die Kreditgeber in der Regel offen.

  • Wenn es um einen Immobilienkredit geht, der über lange Jahre hohe Kosten verursacht, sollte man die eigenen Mittel nicht überschätzen. Zeigt sich, dass es knapp werden könnte, ist es ratsam, die Pläne vom Eigenheim zu verschieben.

Quellen

Grundmann, Wolfgang / Rathner, Rudolf: Abschlussprüfungen: Bankwirtschaft, Rechnungswesen und Steuerung, Wirtschafts- und Sozialkunde »
Lüscher-Marty, Max: Theorie und Praxis des Bankkredits 1. Grundlagen und Privatkundenkredite »
Sammet, Steffi /Schwartz, Stefan: Immobilienkauf für Dummies »
Keller, Helmut: Praxishandbuch Baufinanzierung für Wohneigentümer: Planung - Kosten - Realisierung »
Noosten, Dirk / Fries, Claudia / Noosten, Dagmar: Gesamtleitung von Bauten: ein Leitfaden zur Projektabwicklung »
Foizik, Rainer: Konsumenten- und Realkredite: Ausbildungsliteratur »


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