Hauskredit
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Jeder Hausbesitzer, der sein Eigenheim über einen Hauskredit finanziert hat, wird sich irgendwann Gedanken über das Umschulden machen. Schließlich hat eine Baufinanzierung eine recht lange Laufzeit, während der sich die Höhe der aktuellen Zinsen auf dem Kreditmarkt durchaus nach unten entwickeln kann.

Da die Zinsen beim Hauskredit für die gesamte Laufzeit festgeschrieben sind, profitiert der Kreditnehmer von den sinkenden Zinsen natürlich nicht.

Spätestens nach dem Auslaufen der Zinsbindung, sollte sich der Kreditnehmer daher um einen neuen Kredit bemühen, um die Restschuld mit dem Neukredit umschulden und ablösen zu können. Doch welche Möglichkeiten bieten sich für eine Umschuldung?

Zwei Wege zum Umschulden eines Hauskredits

Der Kreditnehmer kann eine Umschuldung entweder bei seiner kreditführenden Hausbank oder über ein anderes Kreditunternehmen durchführen. Wie funktioniert das?

Umschuldung über die kreditführende Hausbank

In der Regel bietet die Bank, die aktuell mit dem Kredit zur Baufinanzierung betraut ist, dem Kreditnehmer die Möglichkeit der Prolongation. In diesem Fall handelt es sich eigentlich nicht um eine Umschuldung, sondern um eine Verlängerung des Kreditvertrages auf Basis des aktuellen, marktüblichen Zinssatzes. Häufig ist diese Variante aus finanzieller Sicht allerdings weniger günstig.

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Umschulden über eine andere Bank

Die günstigere Variante ist häufig eine Anschlussfinanzierung durch eine andere Bank. Hier wird ein neuer Kreditvertrag mit aktuellem Zinssatz und entsprechenden Konditionen abgeschlossen.

Die Kreditsumme wird dann bei der Hausbank zur Ablösung der Baufinanzierung eingezahlt. Der Kreditnehmer schuldet den entsprechenden Betrag nun dem anderen Kreditinstitut.

Wann kann das Umschulden einer Baufinanzierung durchgeführt werden?

Wer einen Hauskredit vorzeitig durch Rückzahlung umschulden möchte, der muss eine Kündigungsfrist von sechs Monaten einhalten. Solange dies geschieht, kann die Umschuldung jederzeit erfolgen. Allerdings wird die Umschuldung dann sehr teuer. Denn das Umschulden vor Ablauf des 10. Zinsbindungsjahres, darf sich die Bank mit einer Vorfälligkeitsentschädigung versilbern lassen.

Wann lohnt sich das Umschulden der Baufinanzierung?

Die Vorfälligkeitsentschädigung, auf die Banken einen rechtlichen Anspruch haben, hat es in sich. Aufgrund der hohen Kosten ist während der 10-jährigen Zinsbindungszeit eine Umschuldung nicht ratsam.

Sobald die 10 Jahre vergangen sind, kann die Finanzierung allerdings kostenfrei abgelöst werden. Wenn der aktuelle, marktübliche Zins dann niedriger ist als bei Abschluss der Finanzierung, sollte der Kreditnehmer den Hauskredit umschulden.

Was muss beim Umschulden beachtet werden?

Kreditnehmer sollten im Falle von fallenden Zinsen auf dem Finanzmarkt nicht kopflos handeln. Es muss abgewogen werden, ob die Zinseinsparung in einer respektablen Relation zu den entstehenden Kosten steht.

Entscheidungshilfen im Überblick

Folgende Fragen muss der Kreditnehmer für seinen individuellen Fall beantworten, um eine gute Entscheidung treffen zu können:

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