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Manchmal ist die Gartengestaltung sehr arbeits- und zeitintensiv. Aber die Mühe wird prachtvoll und üppig belohnt, wenn man ein paar Dinge beachtet, bevor man zur Tat schreitet. Rosen verlangen einiges an Beachtung, schenken dafür im Frühling und Sommer wunderbare Blüten, wenn man es richtig anstellt.

Andere Pflanzen verlangen weniger Aufmerksamkeit im Jahr und belohnen das Auge trotzdem mit einem beeindruckenden Farbenspiel.

Bevor man also mit einer Wagenladung Pflanzen, Sträuchern oder Bäumchen im Garten steht und wahllos drauflos buddelt, sollte man sich zuerst ein paar grundsätzliche Gedanken über die Gartengestaltung machen:

Liegt der Garten zum Süden und bekommt größtenteils den ganzen Tag Sonne? Gibt es Plätze im Garten, die kaum direkte Sonne oder nur am Morgen direkte Sonne bekommen? Oder liegt der Garten fast den ganzen Tag im Schatten?

Was sollte man bei der Gartengestaltung beachten?

Manche Blumen lieben den ganzen Tag die Sonne – einige Kräuter gehen bei zu viel Sonne ein. Denn genauso, wie es Menschen gibt, die am liebsten den ganzen Tag in der Sonne liegen, gibt es auch Pflanzen, die echte Sonnenanbeter sind, zum Beispiel Lupinen.

Und genauso, wie manche Menschen die direkte Sonne meiden, weil es ihnen sonst nicht gut geht und sich deshalb im Schatten oder Halbschatten wohlfühlen, gibt es auch Blumen, die sich mit weniger Sonne wohler fühlen.

Dann gibt es noch Pflanzen wie die Hortensie, die an allen Standorten im Garten, egal, ob auf der Südseite in voller Sonne oder im Halbschatten auf der Nordseite, wahre Farbenpracht entfalten. Sogar getrocknet macht diese Gartenblume noch eine gute Figur und kann eine schöne Dekoration für die Wohnung sein.

Neben dem richtigen Standort kommt es auch auf den richtigen Zeitpunkt an. Bäume sollten nur zu bestimmten Zeiten geschnitten werden und auch Hecken mögen es zum Beispiel nicht, in der prallen Sonne im Hochsommer geschnitten zu werden. Hier sollte man auch immer daran denken, dass Hecken Schutz und Nistplätze für viele Vögel sind und deshalb nie während der Brutzeiten eine Hecke schneiden.

Wer sich also an die Gartengestaltung machen will, egal, ob mit einem Themengarten wie z.B. einem Bauerngarten, mit „Gartenzimmern“, die nach Farben gestaltet werden oder einem Kräutergarten, der sollte zwar groß denken, aber klein anfangen.

Ein Plan zur Gestaltung oder zum Anbau, wenige und pflegeleichte Pflanzen, viel Geduld für die Pflanzen und für sich selbst sind das beste Rezept für den Anfang. Wenn dann von Jahr zu Jahr die Erfahrung wächst, stellen auch „schwierige“ Pflanzen kein Problem mehr dar.