Für Immobilieneigentümer ist es wichtig, den Wert ihres Hauses zu kennen, vor allem, wenn sie mit dem Gedanken spielen, die Immobilie zu veräußern.

Wer ein Haus schätzen lassen möchte, der beauftragt in der Regel einen Immobiliengutachter beziehungsweise einen Sachverständigen.

Dieser wird dann den Wert das Hauses nach dem Sachwertverfahren, dem Ertragswertverfahren oder dem Vergleichswertverfahren ermitteln. Dafür verlangt er ein Honorar.

Wann sollte man ein Haus schätzen lassen?

Zunächst einmal werden alle die ein Haus schätzen lassen, die ein solches Haus besitzen oder sich für ein Haus interessieren. Eine sogenannte Verkehrswertermittlung findet also in folgenden Situationen statt:

Eine Schätzung des Hauses wird durch den beauftragten Gutachter (frei handelnd / mit EU-Zertifizierung / mit staatlicher oder verbindlicher Anerkennung) bzw. einen Sachverständigen vorgenommen.

Eine Besonderheit besteht darin, dass die beiden Begriffe Gutachter und Sachverständiger eigentlich synonym gebraucht werden. Die Unterscheidung besteht darin, dass die Bezeichnung als Sachverständiger hauptsächlich bei Gericht sowie im Bereich der Behörden Verwendung findet. Privatpersonen hingegen benutzen meist den Begriff Gutachter.

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Haus schätzen lassen - Aufgabe des Gutachters

Wenn jemand bei einem Gutachter ein Haus schätzen lassen möchte, dann kann dieser entweder ein kurzes Wertgutachten erstellen, das meist für Immobilienmakler von Interesse ist. Diese fügen es zu ihrem Exposé für eine Immobilie bei. Daneben kann der Gutachter beziehungsweise Sachverständige auch eine ausführliche Wertermittlung für ein Haus erstellen. Diese ist dann unter anderem auch bei Gerichtsverfahren verwendbar.

Ein Haus schätzen lassen - welche Kosten fallen an?

Was es kostet, wenn man sein haus schätzen lassen will, hängt hauptsächlich von der Art des Gutachtens und vom letztlich ermittelten Wert der Immobilie ab. Für ein Kurzgutachten ohne Rechtssicherheit werden normalerweise einige hundert Euro fällig. Soll hingegen ein ausführliches Gutachten erstellt werden, dass auch vor Gericht verwertbar ist, muss man bei einem Objektwert von 200.000 Euro mit etwas mehr als 1.000 Euro rechnen. Berechnungsgrundlage für ein solches Gutachten ist die Gebührenordnung für Gutachter und Sachverständige. Hauspreis-Rechner im Internet sind kostenlos.


Quellen

Koglin, Jens: Immobilienwertermittlung Im Wandel: Eine kritische Betrachtung der neuen Wertermittlungsverordnung »
Mannek, Wilfried: So viel ist Ihr Haus wert: Kauf, Verkauf, Steuern, Erbschaft:; Den richtigen Verkehrswert ermitteln »