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Die Ölheizung ist eine von verschiedenen Methoden, Gebäude oder Räume zu beheizen und die Innentemperatur zu regulieren.

Dazu wird in einem Verbrennungskessel Öl verbrannt, die dadurch entstehende Wärme wird in einen Heizkreislauf geleitet, der dann mithilfe von Heizkörpern die Raumluft erwärmt.

Eine Ölheizung ist etwas anderes als ein Ölofen. Dieser beheizt immer nur den Raum, in dem er sich befindet und bildet damit eine vollständig autarke Heizanlage.

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Stand: 15.11.2018 - Quelle: Deutsche Bundesbank

Verwendete Techniken bei einer Ölheizung

Eine mit Öl betriebene Heizung ist heute als Brennwertheizung oder als Heizung mit Heizwerttechnik konzipiert. Brennwerttechnik bedeutet, dass neben der Verbrennungswärme auch die Kondensationswärme der entstehenden Heizabgase genutzt wird.

Eine Ölheizung besteht aus unterschiedlichen Komponenten, die zusammen die Ölheizung bilden. Zu den wichtigsten Bestandteilen einer derartigen Heizungsanlage gehören:

Die oben skizzierte Brennwerttechnik erhöht den Wirkungsgrad der Ölheizung um bis zu 6 %. Außerdem reduziert die Technik den Ölverbrauch deutlich, was zu weiterer Kostenersparnis im Bereich der Betriebs- und Brennstoffkosten führt.

Kosten für eine Ölheizung

Wer die genauen Kosten für eine Ölheizung berechnen möchte, darf nicht nur die reinen Anschaffungskosten berücksichtigen. Ebenso fallen natürlich regelmäßig Wartungskosten an und auch der Betrieb einer Ölheizung verursacht dauerhafte Kosten für den Betreiber.

Ein Beispiel für ein klassisches Einfamilienhaus mit 4 Bewohnern kann verdeutlichen wie sich die Kosten aufgliedern und in welcher ungefähren Höhe sie anfallen:

Nimmt man jeweils die niedrigsten und höchsten Beträge, so ergeben sich Anschaffungskosten zwischen 7.500 Euro bis 18.200 Euro, abhängig vom Modell der gewählten Ölheizung.

Zu diesen Kosten kommen aber weitere Ausgaben, die nicht nur einmal anfallen, sondern regelmäßig zu leisten sind. Dazu gehören:

Damit werden pro Jahr laufende Kosten in Höhe von 2.180 Euro bis 3.380 Euro fällig. Vor allem die Kosten für den Brennstoff Öl können aufgrund der schwankenden Ölpreise variieren.

  • Wer schlau ist, der verfolgt die Ölpreise und lässt sich den Öltank füllen, wenn das Heizöl (meist in den Sommermonaten) besonders günstig ist. Sinken die Preise für Rohöl auf dem Weltmarkt, wird meist auch das Heizöl beim Händler günstiger. Allerdings sollte man darauf achten, dass man die richtige Menge kauft. Im schlimmsten Fall geht der Ölvorrat vor Ablauf der Heizsaison zu Ende und man ist gezwungen, sehr teures Öl zu kaufen.

Vorteile und Nachteile der Ölheizung im Überblick

Die Ölheizung kann mit einigen wichtigen Vorteilen aufwarten, die zur Anschaffung einer solchen Anlage motivieren können. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

Es gibt aber nicht nur Vorteile, sondern auch ein paar Nachteile, mit denen man bei einer mit Öl betriebenen Heizung leben muss. Dazu gehört vor allem die Verwendung von nicht nachwachsendem, nur begrenzt zur Verfügung stehendem Brennstoff.

Zudem benötigt eine Ölheizung mehr Raum, da ein großer Tank untergebracht werden muss. Ein weiterer Nachteil sind die oft sehr stark schwankenden Ölpreise sowie die Tatsache, dass eine Ölheizung bezüglich der Umweltfreundlichkeit hinter anderen Heizarten zurückbleibt.


Quellen

Hake, Bruno: Ölkrisenprogramm für Hausbesitzer: Warm & preiswert heizen mit alten & neuen Techniken »
Berger, Andreas: Anheizen, Einheizen, Aufheizen: Heiztechnik einfach erklärt »