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Als Heizung bezeichnet man umgangssprachlich ein einzelnes Gerät oder eine ganze Anlage, mit deren Hilfe in einem Raum, einer Wohneinheit oder einem ganzen Gebäude Wärme erzeugt wird, durch die sich die jeweiligen Räumlichkeiten auf eine gewünschte Temperatur erwärmen lassen.

Es gibt viele Arten von Heizungen, die sich vor allem durch die Art der Energiegewinnung oder durch den sogenannten Energieträger voneinander unterscheiden.

Welche Heizungsarten gibt es?

Experten unterscheiden die Heizung aufgrund der Energiegewinnungsart und durch den verwendeten Energieträger. Für die Energiegewinnung einer Heizung ist vor allem der Brennstoff von Bedeutung, daher werden die Heizungen bezeichnet als:

Eine ebenso wichtige Rolle spielt der sogenannte Energieträger, also der Stoff, durch den die erzeugte Wärme in den Heizkreislauf der Heizung weitergeleitet wird. Außerdem unterscheidet man nach der Art der verwendeten Wärmeübertragung.

Gemäß den dazu verwendeten Stoffen und Übertragungsarten gibt es:

Zu all diesen Unterscheidungsmerkmalen kommt noch die Art des Heizsystems hinzu, denn auch nach ihr lassen sich Anlagen in die Kategorien Zentralheizung und Fernheizung (extern) sowie Heizelement (intern) unterteilen.

Heizung selber bauen

Gerade Bauherren, die ihr geplantes Eigenheim mithilfe einer Baufinanzierung verwirklichen, möchten oft Geld sparen, indem sie Arbeiten in Eigenleistung bewältigen.

Prinzipiell kann man auch eine Heizung selber bauen. In diesem Fall sollte man allerdings über die notwendigen Kenntnisse und handwerklichen Fähigkeiten verfügen. Mängel bei der Installation einer Heizung ziehen oft weitreichende und mitunter lebensgefährliche Konsequenzen nach sich.

  • Wer nicht über die nötigen Kenntnisse im Heizungsbau verfügt, sollte einen Experten mit dem Einbau der Heizung beauftragen und versuchen, an anderer Stelle Geld einzusparen. Ein falsch verlegtes Rohr oder eine undichte Leitung können im schlimmsten Fall zu einer Explosion oder zu lebensbedrohenden Vergiftungen führen. Der falsche Einbau kann auch dazu führen, dass der zuständige Schornsteinfeger die Anlage nicht freigibt und Umbaumaßnahmen fordert. Auch die Versicherung kann bei Schäden aufgrund nicht fachgerechter Installation Zahlungen verweigern.
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Kosten für eine Heizung

Die Kosten für die Installation einer Heizungsanlage hängen vor allem von der gewünschten Heizungsart, der Größe der Anlage sowie den vom Installateur geforderten Lohnkosten ab.

Schaut man bei verschiedenen Herstellern nach, so finden sich Preise zwischen etwa 6000 Euro für eine Gasheizung und bis zu 25.000 Euro für eine Pelletheizung. Letztere ist zwar im Bereich der Anschaffungskosten kostenintensiver, man spart aber beim Kauf der Pellets enorm viel Geld.

Strom- oder Infrarotheizungen sind in der Anschaffung mit Preisen von etwa 1200 Euro am günstigsten, dafür fallen aber hohe Kosten für ihren Betrieb mithilfe von Strom an.

Kann man eine Heizung mieten?

Es gibt tatsächlich einige Anbieter, bei denen man eine Heizung mieten beziehungsweise leasen kann. Diese Möglichkeit bietet sich sehr gut als Übergangslösung an, wenn z. B. eine Heizanlage für längere Zeit ausfällt oder mitten im Winter ganz ersetzt werden muss.

Eine gemietete Heizung sorgt in dieser Zeit dafür, dass Leitungen nich einfrieren oder die Räume zu stark auskühlen. Man kann eine Heizungsanlage aber auch langfristig mieten und so die meist hohen Kosten einer Neuinstallation vermeiden. Eine solche Anmietung einer Heizung nennt man Contracting, was bedeutet, dass der Vermieter der Heizung das Gerät installiert und wartet, während der Mieter einfach einen monatlichen Betrag zahlt.


Quellen

Wall, Wilhelm: Wärmeeinsparung durch elektronische Heizkörperthermostate in Wohnungen - Vergleich einer konventionellen Berechnung mit einer Clusteranalyse »
Hottinger, Max / von Gonzenbach, Wilhelm: Die Heiz- und Lüftungsanlagen in den verschiedenen Gebäudearten »