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Die Bezeichnung Euribor steht für Euro InterBank Offered Rate und bezeichnet einen Durchschnittts-Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander Anleihen verkaufen.

Die Banken nutzen den Zinssatz, um ihre eigenen Zinssätze festzulegen. Der Zinssatz wurde im Jahre 1999 eingeführt, also im Jahr der Euro-Einführung.

Festgesetzt wird er durch verschiedene, europäische Banken, die einerseits Angebot und nachfrage sowie weitere, äußere Faktoren berücksichtigen müssen.

Aktueller Hypothekenzinssatz

5 Jahre10 Jahre15 Jahre
0.3%0.96%1.39%

Stand: 12.07.2018 - Quelle: Deutsche Bundesbank

Berechnung des Euribor

euribor

Neben dem Angebot und der Nachfrage am Markt spielen auch andere Faktoren eine wichtige Rolle bei der Berechnung dieses Zinses. So werden unter anderem auch berücksichtigt:

Jeweils um 11 Uhr an jedem Werktag (Central European Time) wird zunächst der Eurobor-Wert festgesetzt und dann an die Medien und an die Partnerbanken weitergeleitet.

Wo der Euribor verwendet wird

Dieser Referenzzinssatz kommt nicht nur im Bereich der variable verzinsten Baudarlehen zum Einsatz, sondern findet darüber hinaus in weiteren Bereichen Anwendung, beispielsweise bei:

Hauptsächlich nutzen Institutionen den Euribor, nicht ganz so häufig wird er von Privatkunden nachgefragt.

Um seine Vorteile für sich arbeiten zu lassen, sollte man sich ständig über seine Werte und vor allem seine Entwicklung informieren, um bei Zinswenden (vor allem nach oben) rechtzeitig reagieren zu können.

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Euribor für 3 Monate und 6 Monate

Viele glauben, es gäbe nur einen einzigen Euribor-Zinssatz, was allerdings nicht korrekt ist, denn insgesamt existieren 8 unterschiedliche Zinssätze dieses Referenzzinssatzes.

Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Laufzeit, die sich von 1 Woche bis zu 12 Monaten erstrecken. Die am häufigsten genutzten Euribor-Zinssätze sind die für 3 Monate und 6 Monate.

Vor allem im Bereich der Baudarlehen kommen diese zur Anwendung. Dabei wird ein Darlehen mit variablem Zinssatz vereinbart, der sich an den Euribor anlehnt.

  • Solange der Euribor niedrig ist, kann eine Baufinanzierung auf seiner Basis sinnvoll sein. Steigt er allerdings stark an, so können die Gesamtkosten für das Baudarlehen schnell zu Problemen für den Darlehensnehmer führen, denn auch die monatliche Rate kann deutlich steigen. Wer ein solches Darlehen mit variablen Zinsen abgeschlossen hat, kann mit der kreditgebenden Bank sprechen, um den bisherigen Kredit bis spätestens 3 Monate nach einer einsetzenden Zinswende eventuell in ein Darlehen mit Festzins umzuwandeln. Viele Banken bieten einen solchen Wechsel an.

Die meisten Banken verlangen zusätzlich zum Zinssatz des Euribor noch 1 bis 15, Prozent mehr Zinsen, um das Risiko für sich selbst zu minimieren und trotz niedrigem Referenzzinssatz Gewinn zu erwirtschaften.


Quellen

Bieg, Hartmut / Kußmaul, Heinz / Waschbusch, Gerd: Finanzierung »
Bösch, Martin: Derivate: Verstehen, anwenden und bewerten »
Keller, Helmut: Praxishandbuch Baufinanzierung für Wohneigentümer: Planung - Kosten - Realisierung »


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