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Mit einer Schornsteinverkleidung lässt sich der höchstgelegene Punkt des Eigenheimes nicht nur vom Design her in das Gesamtbild integrieren.

Die Verkleidung erfüllt auch andere, wichtige Funktionen wie etwa den Schutz vor extremen Witterungseinflüssen.

Für die Schornsteinverkleidung können unterschiedlichste Materialien verwendet werden. Die meisten davon sind natürliche Baustoffe.

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Stand: 19.07.2018 - Quelle: Deutsche Bundesbank

Gründe für eine Schornsteinverkleidung

Wer ein Eigenheim baut und mit einem Schornstein auf dem Dach versieht, der muss bedenken, dass dieser Schlot deutlich über das Dach hinausragt und damit weithin sichtbar ist. Schon aus diesem Grund ist eine Schornsteinverkleidung sinnvoll, denn sie vermag den Abzug in das Design des Gebäudes zu integrieren.

Viel wichtiger allerdings ist die Tatsache, dass der Schornstein aufgrund seiner hohen Position den Witterungseinflüssen besonders stark ausgesetzt ist. Das Material, aus dem ein solcher Schornstein gefertigt ist (meist mineralische Baustoffe wie Ziegelstein) wird bei fehlender Schornsteinverkleidung durch sauren Regen, Schnee, Hagel oder starke Winde besonders in Mitleidenschaft gezogen.

Dadurch kann es auf Dauer zu Schäden kommen:

Durch eine entsprechende Verkleidung lassen sich solche Schäden nachhaltig verhindern, sodass der Schornstein eine längere Lebensdauer besitzt und nicht so schnell ausgebessert oder gar erneuert werden muss.

Vor allem in exponierten Lagen, durch die ein Gebäude der Witterung besonders stark ausgesetzt ist, zahlt sich eine Schornsteinverkleidung aus.

Anleitung zur Montage einer Schornsteinverkleidung

Natürlich kann man als Hauseigentümer mit etwas handwerklichem Geschick eine Schornsteinverkleidung selbst anbringen. Um sicherzugehen, dass die Verkleidung sachgemäß angebracht wird, ist es allerdings sinnvoll, einen Fachmann mit dieser Arbeit zu betrauen.

Im Prinzip besteht eine Schornsteinverkleidung aus widerstandsfähigem Material. Dieses verhindert das Eindringen von Nässe in den Schornstein und sorgt zudem dafür, dass starker Wind am Schornstein vorbeigeleitet wird, ohne ihn in Mitleidenschaft zu ziehen.

Am besten geht man in 5 Schritten vor, um die Verkleidung anzubringen:

  1. Untersuchung des Schornsteins und Ausbesserung von schadhaften Stellen
  2. Anbringen der Unterkonstruktion beziehungsweise einer Einfassung (möglichst dicht am Schornstein)
  3. Montage der Verkleidungselemente (möglichst passgenau, nach den Vorgaben des Herstellers)
  4. Anpassung der Dachziegel an die neuen Maße des Schornsteins
  5. Anbringen einer oberen Verkleidung (sozusagen als Dach des Schornsteins)

Bei der Verkleidung ist vor allem darauf zu achten, dass keinerlei Zwischenräume entstehen, durch die weiterhin Nässe eindringen kann. Dies gilt nicht nur für die Verkleidung, sondern auch für die anzupassenden Dachziegel.

  • Wer die Schornsteinverkleidung selbst anbringen möchte, der sollte unbedingt auf die Eigensicherung während der Arbeit auf dem Dach achten. Aufgrund der hohen Verletzungsgefahr raten Hersteller oft dazu, einen Fachmann in Anspruch zu nehmen. Dies verursacht zwar Mehrkosten, diese kann man aber in die Planungen für seine Baufinanzierung mit einbeziehen.

Entscheidet man sich übrigens für die Beauftragung eines Fachhandwerkers, so besteht die Möglichkeit, dessen Lohnkosten von der Steuer abzusetzen. Man kann die Kosten in der Einkommenssteuererklärung eintragen und muss lediglich die Rechnung sowie die getätigte Überweisung nachweisen.

Mögliche Materialien für die Schornsteinverkleidung

Es gibt viele unterschiedliche Materialien, aus denen sich eine Schornsteinverkleidung anfertigen lässt. Zu den gängigsten Baustoffen, die für solche Verkleidungen verwendet werden, gehören beispielsweise:

Welches Material letztlich zum Einsatz kommt, hängt von der Art und Form des Schornsteins ab. Außerdem spielt der zu erzielende Eindruck eine Rolle. Wer ein altes Fachwerkhaus besitzt, wird nicht unbedingt eine Schornsteinverkleidung aus Metall wählen, sondern auf Klinker oder Schiefer zurückgreifen. Ein weiterer Faktor für die Wahl des Materials sind die zu erwartenden Kosten.

Kosten für eine Schornsteinverkleidung

Wie hoch die Kosten für eine Schornsteinverkleidung letztlich ist, hängt vor allem vom ausgewählten Material ab. Für die hier genannten Materialien werden Kosten zwischen ungefähr 15 Euro und 80 Euro pro Quadratmeter fällig.

Teurer ist es, wenn man sich für einen bereits im Vorfeld angefertigten, sogenannten Stülpkopf als Schornsteinverkleidung entscheidet. Dieser kann, je nach Hersteller, mit Preisen zwischen 400 Euro und über 1000 Euro zu Buche schlagen.

Zu den teuersten Materialien für eine Schornsteinverkleidung zählen die Metalle. Schiefer hingegen gilt als besonders günstiger Baustoff.

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Quellen

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