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Das Containerhaus ist eine gute Alternative

Viele Menschen wünschen sich Wohneigentum in Form eines Hauses. Oftmals scheitert die Erfüllung dieses Wunsches aber an der Finanzierung. Die Kosten für ein konventionelles Haus sind sehr hoch und damit kann der Wunsch nach eigenen vier Wänden oftmals nicht umgesetzt werden.

Das Containerhaus kann dann die Lösung sein, ein Haus zu bauen und die Kosten für die eigene Immobilie dennoch überschaubar zu halten. Aus ehemaligen Frachtcontainern gefertigt, kann das Containerhaus zum individuellen Heim werden.

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Stand: 20.09.2018 - Quelle: Deutsche Bundesbank

Wie hoch sind die Kosten für ein Containerhaus?

Die Kosten für Grundstück, gegebenenfalls die Erschließung sowie die Baugenehmigungen fallen genau so hoch aus als würde ein konventionelles Massivhaus errichtet. Allerdings können Bauherren dann beim Gebäude selbst viel sparen und trotzdem in den eigenen vier Wänden wohnen.

  • Der Preis für einen gebrauchten Frachtcontainer liegt bei einer Länge von etwa 12 Metern bei einem Preis zwischen 1.000 und 3.000 Euro.

Dazu kommen noch einmal die Ausbaukosten, die nach dem Kauf anstehen. Hier hängen die Kosten von den Ansprüchen der Bauherren ab. Für einen sehr schlichten und günstigen Ausbau sollten mindestens 10.000 Euro veranschlagt werden, die Kosten sind natürlich nach oben offen. Der Container wird übrigens ausschließlich als Gebrauchtmodell angeboten, neue Container sind für die Hauserrichtung auf dem deutschen Markt nicht erhältlich.

Darf das Containerhaus überall gebaut werden?

Containerhaus

Das Baurecht ist regional unterschiedlich. Deshalb lässt sich nicht pauschal sagen, ob das Containerhaus überall errichtet werden darf. Vor der Anschaffung eines Containers und den Planungen für das Haus bauen sollten also erst die entsprechenden Genehmigungen eingeholt werden.

Das jeweilige Bauamt der eigenen Gemeinde ist hierfür der Ansprechpartner. Dabei unterscheiden die Behörden, ob ein Containerhaus als temporäre Lösung gedacht ist oder ob Bauherren ein Containerhaus für die dauerhafte Nutzung errichten möchten. Neben der grundsätzlichen Frage, ob Containerhäuser in der entsprechenden Gemeinde zulässig sind, spielt auch die geplante Größe für das Haus mit ein bei den Baugenehmigungen.

Auf eine gute Isolierung achten

Grundsätzlich erfolgt die Errichtung der Container zur Nutzung als Frachtbehältnis. Das bringt es mit sich, dass auf eine Leichtbauweise gesetzt wird, die mit möglichst wenig Eigengewicht des Frachtbehältnisses einher geht. Das wiederum ist allerings nachteilig für Bauherren, denn in die Isolierung muss viel Arbeit und Aufwand gelegt werden, um ein angenehm temperiertes Eigenheim zu jeder Jahreszeit zu haben.

  • Neben einer sehr gut dämmenden Isolierung sollten Bauherren bei der Errichtung dieses Haustyps auch auf eine sehr gut isolierende Mehrfachverglasung setzen, damit die Temperaturen im Haus jederzeit angenehm sind und sowohl im Sommer wie auch im Winter relativ konstant bleiben.

Das Containerhaus ist angenehm flexibel

Sehr angenehm ist für Bauherren beim Haus bauen mit Containern, dass hier eine optimale Flexibilität gegeben ist, was den Wohnraum in der Größe und den Grundriss beim Haus bauen angeht. Container sind grundsätzlich nach Wunsch stapelbar, so dass Bauherren bei dieser Art der Wohnhausgestaltung ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Das ist gerade dann von Vorteil, wenn der Wohnraum nachträglich noch aufgestockt werden muss, weil sich beispielsweise die Familie im Nachhinein noch vergrößert.

Das Containerhaus


Einzelnachweise

Slawik, H., Container-Atlas: Handbuch der Container-Architektur»
Drexel, T., Lowest budget: Häuser unter 125.000 EUR - preisgünstig und attraktiv»