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Das so genannte Baukindergeld wurde in Deutschland schon von 1996 bis 2005 als Unterstützung für Familien mit Kindern gezahlt, die sich ein Eigenheim kaufen oder bauen wollten.

Es wurde im Jahre 2006 gemeinsam mit der so genannten Eigenheimzulage abgeschafft und soll 2017 erneut aufgelegt werden.

Auch das neue Konzept sieht vor, Eltern bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze pro Kind zu unterstützen, wenn sie eine eigene Immobilie zur Eigennutzung erwerben möchten.

Wie soll das Baukindergeld gestaltet sein?

Der neue Vorschlag sieht vor, das als Eigenkapitalzuschuss verstandene Baukindergeld Eltern zu gewähren, deren Jahreseinkommen unter 70.000 Euro liegt.

Eltern mit einem Kind sollen eine Förderung von 8.000 Euro erhalten, Eltern mit einem zweiten Kind erhalten weitere 6.000 Euro und Familien mit drei Kindern erhalten nochmals 6.000 Euro. Eine fünfköpfige Familie könnte also mit einem Zuschuss von maximal 20.000 Euro gefördert werden.

Selbst die frühere Form dieser Kinderzulage kann heute noch beantragt werden. Zwar sind die Richtlinien komplex, aber ein Beispiel kann verdeutlichen, wie man heute noch vom Baukindergeld profitieren kann:

  1. Bauanzeige: 2005
  2. Baubeginn: 2010
  3. Baufertigstellung: 2012
  4. Zeitraum der Berechtigung auf Baukindergeld: 2012 bis 2019
  • Die entsprechenden Gesetzesvorgaben sind im § 9 Absatz 5 EigZulG (Eigenheimzulagengestz) geregelt. Für die Beantragung des damaligen Baukindergeldes ist also die Bauanzeige von großer Bedeutung.

Welche Nachteile können durch Baukindergeld entstehen?

Von der Immobilien- und Baubranche wird die Idee, diese Kinderzulage neu aufzulegen, befürwortet.

Kritiker werfen dem neu erarbeiteten und voraussichtlich im Jahre 2017 startenden Baukindergeld vor, die Familien vor besondere Herausforderungen zu stellen, die sich aus der Zinsentwicklung sowie den Gegebenheiten in Ballungsräumen ergeben können:

Welche Alternativen zum Baukindergeld gibt es?

Im Zuge der Abschaffung dieser staatlichen Fördermöglichkeit schuf der Gesetzgeber andere Möglichkeiten. Vor allem die so genannten Wohn-Riester-Verträge bieten Chancen auf Zuschüsse für Kinder. Auch über die Kommunen können Kinderzulagen für Baufinanzierungen beantragt werden, allerdings nur so lange die Kinder bei der beantragenden Person lebt.

  • Für Kinder, die beim getrennt lebenden Partner aufwachsen, kann eine solche Kinderzulage nicht beantragt werden. Ihr Lebensmittelpunkt muss sich beim Antragsteller befinden.

Quellen

Sieper, Hartmut: Immobilien »
Sammet, Stefanie / Schwartz, Stefan: Immobilienkauf für Dummies »
Gerhards, Harald: Baufinanzierung von A bis Z »


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