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Die wichtigsten Fakten zum Wegerecht

Vereinbarungen des Wegerechtes

Es gibt verschiedene Optionen, ein Wegerecht zu vereinbaren:

Die häufigste Variante des Wegerechtes ist die Grundbucheintragung.

  • Bei der Eintragung des Wegerechts im Grundbuch muss beachtet werden, dass keine bestimmten Personennamen genannt werden, sondern der Berechtigte als Eigentümer eines bestimmten Grundstücks benannt wird. Beim Verkauf des belasteten Grundstücks sowie beim Verkauf des begünstigten Grundstücks bleibt somit das Wegerecht erhalten.

Die zweite Variante des Wegerechts, die schuldrechtliche Vereinbarung, beinhaltet oftmals Probleme, wenn der Eigentümer des belasteten Grundstückes wechselt.

Die dritte Möglichkeit, das Wegerecht als Baulast eintragen zu lassen, nutzen Städte oder Gemeinden zur Einräumung des Wegerechts. Die Wegerechte sind dann im Baulastenverzeichnis eingetragen.

Es können weitere Baulasten im Baulastenverzeichnis eingetragen werden (beispielsweise PKW-Stellplätze für einen Nachbarn zur Verfügung zu stellen). Der neue Eigentümer übernimmt bei Kauf alle Pflichten aus dem Baulastenverzeichnis. Es ist deshalb ratsam, sich vor dem Kauf einen Auszug aus dem Baulastenverzeichnis aushändigen zu lassen.

Regelungen im Wegerecht

Das Wegerecht beinhaltet unter anderem:

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Ziele des Wegerechts

Mit dem Wegerecht wird sichergestellt, dass bestimmte Grundstücke überhaupt erreicht werden können.

Oftmals passiert es, dass in zweiter oder dritter Reihe hinter der eigentlichen Häuserfront gebaut wird. Häufig gibt es große Grundstücke, die nach der Aufteilung nicht mehr direkt an der Straße angebunden sind. Diese Grundstücke benötigen alle ein Wegerecht.

Dieses Wegerecht wird häufig mit anderen Rechten kombiniert, unter anderem:

Diese anderen Rechte sind auch wichtig, denn die hinteren Grundstücke benötigen ebenso Anschluss an Wasser, Abwasser, Telekommunikation und Strom.

  • Sind Wegerechte im Grundbuch eingetragen, können die Käufer diese Rechte sofort sehen. Bei jedem Verkauf wird das Grundbuch eingesehen. Auch für die Gewährung von einem Baukredit wird das Grundbuch eingesehen. Wenn das Wegerecht allerdings im Baulastenverzeichnis eingetragen wurde, kann der Käufer dies leicht übersehen.

Beim Verkauf einer Immobilie sind folgende Aspekte zu beachten:

Stellt der Käufer nach dem Kauf fest, dass der Wert der Immobilie durch Vergessen einer korrekten Wegerecht-Mitteilung durch den Verkäufer nachteilig beeinflusst wurde, können rechtliche Konsequenzen entstehen.


Quellen

Handbuch Immobilienrecht in Europa: Zivil- und steuerrechtliche Aspekte des Erwerbs, der Veräußerung und der Vererbung von Immobilien »
Stroisch, Jörg: Immobilien bewerten leicht gemacht - inkl. Arbeitshilfen online »
Hildebrandt, Achim / Wolf, Frieder: Die Politik der Bundesländer: Zwischen Föderalismusreform und Schuldenbremse »
Konrad, Stephan / Kopinski, Franz: Wohnungseigentum - Ihre Rechte und Pflichten: Erwerb - Verwaltung - Vermietung »
Wilhelm, Jan: Sachenrecht »


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