Hauskredit
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Wichtige Fakten zur Nichtabnahmeentschädigung:

Nichtabnahmeentschädigung beim Hauskredit

Es gibt Fälle, da nimmt ein Häuslebauer oder Immobilienkäufer einen Kredit auf und erst nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist von 14 Tagen treten Umstände ein, die dazu führen, dass er den Kredit doch ablehnen möchte.

Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der Kaufvertrag für die Immobilie oder das Grundstück platzt oder auch durch einen Schicksalsschlag oder plötzliche Arbeitslosigkeit bedingt sein.

Doch ein Hauskredit ist zumindest für die Zeit der Zinsbindungsphase bzw. für zehn Jahre bindend, denn auch der Bank entstehen für die Aufbringung des Kredits Kosten bzw. durch die Nichtabnahme Verluste.

  • Die Entschädigung ist für die Zeit der Zinsbindungsphase geschuldet, also bis zu dem Zeitraum, bis zu dem der Kredit vom Kreditnehmer erstmals gekündigt werden kann. Mit ihr ist der Bank der durch die Nichtdurchführung des Vertrags entgangene Gewinn zu erstatten. Die Gewinnerwartung ist jedoch nur so lange gesichert, als der Vertrag unkündbar ist.

Die Berechnung der Nichtabnahmeentschädigung

Die Berechnung der Entschädigung erfolgt nach den Grundsätzen, die der Bundesgerichtshof (BGH) für die Vorfälligkeitsentschädigung entwickelt hat. Der BGH stellt den Banken mehrere Berechnungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Das bedeutet, die Bank kann sich sogar eine Berechnungsmöglichkeit aussuchen, die für sie zum günstigsten Ergebnis führt. Die Entschädigungskosten sollte man in jedem Fall genau prüfen lassen.

  • Eine Studie der Verbraucherzentrale stellte fest, dass es oftmals große Unterschiede zwischen den Berechnungen zu Nichtabnahmeentschädigung von Seiten der Banken und von Seiten der Verbraucher gibt. So versuchen einige Banken Gebühren für die Berechnung der Entschädigungssumme aufzuschlagen, was von Seiten des Gesetzgebers nicht gestattet ist.

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Nichtabnahmeentschädigung - wann muss man nicht zahlen?

Wenn sich ein Kreditnehmer nach Ablauf der Widerrufsfrist weigert, den mit der Bank vereinbarten Kredit abzunehmen, dann schuldet er der Bank die Zahlung einer Nichtabnahmeentschädigung. Es spielt dabei keine Rolle, auf welchen Gründen die Nichtabnahme beruht.

Im Verhältnis zur Bank als Kreditgeberin haftet der Kreditnehmer für die Nichtabnahme und den dem Kreditinstitut dadurch entstehenden Schaden. Dies muss er auch dann, wenn er an den Umständen, auf denen die Nichtabnahme beruht keine Schuld trägt. Es gibt nur wenige Fälle in denen der Kreditnehmer um die Zahlung der Entschädigung herum kommt.

Dies wäre zum Beispiel der Fall wenn

Einen Ersatzkreditnehmer zu finden dürfte sich in der Praxis für Privatmenschen als schwierig erweisen. Es kann es sich aber lohnen, den Kreditvertrag genauestens zu prüfen. Fachleute können genau feststellen, ob formale Mängel im Vertrag vorliegen, die dazu führen können, dass man keine Entschädigung zahlen muss. Ein solcher Mängel kann zum Beispiel eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung sein.


Quellen

Hölting, Michael: Immobilienfinanzierung: Die beste Strategie fürs Kaufen und Bauen. »
Staab, Helmut: Firmenkredite in der Bankrechtspraxis: Darlehens- und Sicherheitsverträge im Tagesgeschäft. »
Staab, Helmut / Staab, Peter: Kreditvertrags- und Kreditsicherungsrecht: Die Rechtsprechung des BGH. »


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