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Ein Bauspardarlehen ist ein langfristiges Tilgungsdarlehen und wird von Bausparkassen gewährt. Es muss für wohnwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden. Die Bausparer müssen etwa die Hälfte der Bausparsumme ansparen und erhalten bei Zuteilungsreife ein Bauspardarlehen von entsprechend 50%.

Der relativ günstige Darlehenszinssatz ist der große Vorteil eines Bauspardarlehens. Dieser Zinssatz für das Bauspardarlehen verändert sich über die gesamte Darlehenslaufzeit nicht.

Funktionsweise des Bauspardarlehens bei den Bausparkassen

Beim Bausparen wird ein Vertrag über eine bestimmte Bausparsumme abgeschlossen. Daraus ergibt sich die Höhe der Sparrate und die Höhe für das spätere Bauspardarlehen. Das Bausparen gliedert sich in drei Phasen:

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In der Ansparphase wird ein Mindestguthaben angespart. In vielen Tarifen beträgt dieses Guthaben ca. 50% der gesamten Bausparsumme.

  • Das Bausparguthaben können die Bausparer in der Regel durch Sonderzahlungen auch schneller vermehren. Da die Zinsen der Bausparkasse vergleichsweise sehr niedrig ausfallen, empfiehlt sich zusätzlich ein staatliches Förderprogramm, wie beispielsweise die Wohnungsbauprämie.

Zuteilung

Nach der Ansparphase erfolgt die Zuteilung des Bauspardarlehens. Die Bausparer können je nach Tarif mit einem Rechner genau berechnen, wie hoch die Zuteilungssumme ist. Die Bausparer können die Zuteilung komplett oder teilweise annehmen, sie können sie aber auch verschieben oder ablehnen. Hierbei besteht die Möglichkeit einer einfachen Auszahlung der eingezahlten Beträge oder des weiteren Sparens nach gleichbleibenden Zinsen.

Darlehensphase

Wird der Zuteilung zugestimmt, beginnt die Darlehensphase und der Kredit wird gegen eine Darlehensgebühr von 2 bis 3% ausgezahlt. Die Darlehenshöhe berechnet sich aus der Differenz zwischen der festgelegten Bausparsumme und dem erreichten Bausparguthaben. Das Bauspardarlehen wird in einer relativ kurzen Zeit zurückgezahlt - in der Regel zwischen sieben und zwölf Jahren. Dementsprechend hoch sind auch die monatlichen Raten aus Darlehenszins und Tilgung für die Darlehensnehmer.

Vor- und Nachteile des Bausparens

VorteileNachteile
hohe Flexibilität durch kostenloses Sondertilgungsrechtkurze Rückzahlungsdauer
sichere Anlageformwesentlich höhere monatliche Belastung als bei Hypothekendarlehen
keine Kursrisikeneinmalige Abschlussgebühren von 1 bis 1,6% der Bausparsumme
feste, günstige Verzinsungeventuell weitere Gebühren
verschiedene Formen der staatlichen Förderung möglich (Wohnriester, Arbeitnehmersparzulage, Wohnungsbauprämie)Sparkassen gewähren generell Bauspardarlehen nur bis zu einem Betrag von 30.000 Euro als Blankodarlehen (bei höheren Beträgen werden Grundpfandrechte als Sicherheit eingefordert)

Mit dem Bausparen früh beginnen

Ein früher Start beim Bausparen lohnt sich ganz besonders. Junge Menschen werden erst in einigen Jahren Wohneigentum kaufen oder bauen wollen. Bausparer können schon mit 16 Jahren Verträge mit Bausparkassen abschließen.

Sparen diese jungen Menschen von Anfang an regelmäßig, werden sie ihren Traum vom eigenen Heim früher umsetzen können als andere. Mit einem Rechner im Internet können die jungen Sparer genau ausrechnen, wann der Traum Wirklichkeit werden kann.


Quellen

Rennert, Guido: Praxisleitfaden Immobilienanschaffung und Immobilienfinanzierung»
Braun, Alexander Michael: So geht Geld: Richtig sparen, vorsorgen und anlegen »
Geyer, Helmut / Müller, Johannes F.: Crashkurs Immobilienwirtschaft - inkl. Arbeitshilfen online »
Pilz, Gerald: Immobilienaktien und REITs: Investmentchancen für Anleger »
Grundmann, Wolfgang: Bankwirtschaft: Teil 2: Offene Aufgaben mit Lösungen, Teil 2 »


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