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Einen Immobilienkauf oder den Bau einer Wohnimmobilie zu finanzieren, gelingt den meisten heute nur noch über die Inanspruchnahme eines Darlehens.

Nur die wenigsten Menschen sind finanziell in der Lage, eine Wohnung ohne finanzielle Mittel von Banken zu erwerben.

Wie die Wohnungsfinanzierung gestaltet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für nahezu jede Situation gibt es heute die passende Wohnungsfinanzierung.

Aktueller Hypothekenzinssatz

5 Jahre10 Jahre15 Jahre
0.4%1.08%1.53%

Stand: 24.05.2018 - Quelle: Deutsche Bundesbank

Welche Arten der Wohnungsfinanzierung werden angeboten?

Wer sich eine Wohnung kaufen oder bauen möchte, der muss sich vorher Gedanken machen, auf welchem Weg er das Projekt finanzieren möchte. Die Kreditinstitute bieten ganz unterschiedliche Varianten der Wohnungsfinanzierung an. Die am häufigsten genutzten sind:

Worauf sollte man bei der Wahl der Wohnungsfinanzierung achten?

Grundsätzlich kann man zwei Arten von Wohnungen unterscheiden, nämlich die privat genutzte und die nicht selbst genutzte Wohnung. Beim Kauf oder Bau einer Wohnung spielt diese Unterscheidung zunächst keine Rolle, sondern es kommt vor allem darauf an, wie die finanzielle Situation des potenziellen Eigentümers aussieht, denn danach werden die Konditionen für die Finanzierung bestimmt.

  • In einem ersten Gespräch mit dem Berater des Darlehensgebers sollte man sich möglichst umfassend aufklären lassen und sich nicht scheuen, Fragen zu stellen oder bei Verständnisschwierigkeiten nachzuhaken. Der Berater ist verpflichtet, dem Kunden alle Vertragsdetails so gut wie möglich zu erklären.

Die beiden wichtigsten Faktoren bei der Finanzierung einer Wohnung sind das Eigenkapital und das Fremdkapital. Unter Eigenkapital versteht die Wohnungsfinanzierung alle finanziellen Mittel, die der Darlehensnehmer selbst aufbringen kann. Je höher dieser Betrag ist, desto weniger Fremdkapital benötigt er für die Wohnungsfinanzierung und umso niedriger ist letztlich der Zinssatz für die Darlehenssumme.

Eigenkapital bei der Wohnungsfinanzierung

Eine bei Darlehensnehmern immer wieder auftauchende Frage lautet, was denn bei einer Wohnungsfinanzierung als Eigenkapital gilt. Diese Frage zu stellen ist durchaus berechtigt, denn je mehr sich zum Eigenkapital rechnen lässt, desto weniger Geld benötigt man von der Bank. Zum Eigenkapital im Rahmen einer Wohnungsfinanzierung zählen:

Für eine solide Wohnungsfinanzierung setzen die Darlehensgeber meist zwischen 15 und 20 % als Eigenkapital an. Zwar gibt es auch die Finanzierung ohne Eigenkapital, aber eine solche Vollfinanzierung ist wesentlich teurer und länger.

Wohnungsfinanzierung – Vergleich lohnt sich

Für alle, die eine Finanzierung ins Auge fassen, lohnt es sich, die verschiedenen Finanzierungsarten und auch die Angebote der Kreditinstitute miteinander zu vergleichen.

Schon wenige Prozentpunkte hinter dem Komma können dem Darlehensnehmer helfen, eine Menge Geld zu sparen. Man sollte also immer einen Finanzierungsrechner nutzen. Diese stehen auf den meisten Websites zur Verfügung und können einen Überblick geben, wie sich unterschiedlich hohes Eigenkapital, eine kürzere oder längere Laufzeit und die gewünschte Tilgung auf die finanzielle Belastung auswirkt, die einen erwartet.

  • Nutzen Sie unseren kostenlosen und SSL-Zertifikat geschützten Finanzierungsrechner für die unkomplizierte Planung Ihrer Wohnungsfinanzierung.

Quellen

Gesetze im Internet: Gesetz über das Kreditwesen (KGW): »
Brunner, Marlies: Kapitalanlage mit Immobilien: Produkte - Märkte - Strategien »


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